Buch des Monats

Hier stellen wir jeden Monat ein ausgewähltes Buch für Sie vor.

 

 

Siber, Jules: Paganini. Ein Roman von alten Göttern und Hexentänzen.

 

Erstausg. Berlin, Morawe & Scheffelt Verlag, [1920]. 297 S., 8°, Illus. O-Pappband

 

Bloch 2/2892; Gregor A. Gregorius (d.i. Eugen Grosche, ehem. Oberhaupt der FS) nennt Buch u. Autor in seinem Roman "Exorial" in der Liste "Empfehlenswerte magische Romanliteratur" (dort fälschlich als: "Silber, Jules").

 

Dr. Jules Siber (1872-1943), Geigenvirituose u. Paganini-Interpret, der in Würzburg aufwuchs u. lebte. Ab Okt. 1921 schrieb die Zeitschrift "Psyche" in drei Teilen über ihn:

"Im Geisterhaushalt fügte es sich, daß in Siber zwei psychische Faktoren dieser seltsamen Toten sich ergänzten: Paganini zwang ihn, die Geige in die Hand zu nehmen, und was Paganini und Hoffmann noch nicht sich verkündet hatte, bekam Leben in Sibers Roman 'Paganini', den Kurt Münzer im 'Literarischen Echo' das Buch hinreißender Dämonie und des erschütterndsten Satanismus genannt hat."

Im Jahr 1926 hat Siber auch Violinkonzerte in der Berliner "Esoterischen Logenschule", deren Sekretär Eugen Grosche war, gegeben. Die Logenschule war eine Art Vorhof zur "Pansophischen Loge" von Heinrich Tränker.

 

Ecken leicht bestossen; Rückendeckel min. fleckig, sonst ein gutes u. frisches Expl. mit dreiseitigem Farbschnitt.

 

Best. Nr. 20816 78,00 €